Moritz Meerkat - das Leben eines Katers

365 Tage im Leben einer Hauskatze

Day 170

Verfasst von moritzmeerkat am August 21, 2008

Moritz Day # 170 / 365 21. August 2008

Die Schlacht wurde erfolgreich - odre auch nicht - geschlagen.
Mein Mennen und ich haben vergangene Nacht den Kühlschrank gestürmt, jedoch mussten wir auch mir herben Verlusten klar kommen - die erhoofte Beute wurde nicht gesichtet.

Veröffentlicht in Diary, caught in the act | Getaggt: , , , , , , | 1 Kommentar »

Day 169

Verfasst von moritzmeerkat am August 20, 2008

Moritz Day # 169 / 365 20. August 2008

So! Hier habe ich mal meine Armee aufgestellt.
von links nach rechts:
Soldat Firefighter, Soldat Swimmer, Fräulein Queen, König Fussball, Dj Ötzi, Soldat P. Einauge, Miss Love, Commodore Jury und Kapitän Quitsche
Jetzt suche ich mir noch einen passenden Gegner für die Wasserschlacht!

Moritz and the Duckies

So! Mannschaft! IHR WISST WAS IHR ZU TUN HABT! KEINE GNADE! KEIN ERBARMEN! DER KÜHLSCHRANK IST VOLL! KEINE GNADE! KEIN ERBARMEN!

Veröffentlicht in Diary | Getaggt: , , , , , , | 7 Kommentare »

Day 168

Verfasst von moritzmeerkat am August 20, 2008

Moritz Day # 168 / 365 19. August 2008

Ich geh dann mal ins Bad!

Veröffentlicht in Diary | Getaggt: , , , , , , , , | 2 Kommentare »

Day 167

Verfasst von moritzmeerkat am August 19, 2008

Moritz Day # 167 / 365 18. August 2008

Nachdem mein Zweibeiner und ich, den Schrecken vom Sonntagmorgen gut überstanden haben, wiedmeten wir uns am Montagabend einen PC-Game. Mein Zweibeiner liebt Diablo II und hat es mal wieder installiert, beim einlegen der Installation-CD’s musste ich ihr allerdings helfen, sie hat die Schublade vom DVD-Brenner/LEser nicht gefunden *hihi*.

Veröffentlicht in Diary, caught in the act | Getaggt: , , , , , , , , | 4 Kommentare »

Day 166

Verfasst von moritzmeerkat am August 17, 2008

Moritz Day # 166 / 365 17. August 2008

Oh mein Gott - was ist nur hier passiert? ICH WAR DAS NICHT!

Veröffentlicht in Diary | Getaggt: , , , , , , | 6 Kommentare »

Day 165

Verfasst von moritzmeerkat am August 16, 2008

Moritz Day # 165 / 365 16. August 2008

Wünsche meinen Buddies ein schönes erholsames Wochenende.

Veröffentlicht in Diary | Getaggt: , , , , , , | 4 Kommentare »

Day 164

Verfasst von moritzmeerkat am August 15, 2008

Moritz Day # 164 / 365 15. August 2008

Ich wollte da mal die Sache mit dem Essen klarstellen. So sieht das Frühstück meines Zweibeiners aus … das Einzige - oftmals - was sie so am Tag zu sich nimmt. Ein Kaffee reicht da auch nicht aus. Sie trinkt eine ganze Kanne voll und selbst da macht sie die gute Milch rein. Wie soll ich bei so einem gemansche richtiges Frühstück bekommen? Ich weiß ja auch nicht, ob das wirklich so gut ist?

Veröffentlicht in Diary, caught in the act | Getaggt: , , , , , , | 7 Kommentare »

Day 163

Verfasst von moritzmeerkat am August 14, 2008

Moritz Day # 163 / 365 14. August 2008

Ich frage mich, was passieren wird, wenn ich diese kleine, schmale schwarze Schlange zerbeisse … ob das ok ist oder ob ich dann gleich wieder ärger bekomme?

Veröffentlicht in Diary, caught in the act | Getaggt: , , , , , , , , , | 5 Kommentare »

Day 162

Verfasst von moritzmeerkat am August 13, 2008

Moritz Day # 162 / 365 13. August 2008

Ich gucke und gucke, aber da ist kein Papier drin und mein Zweibeiner glaubt mir das nicht! Und warum soll ich mir was malen? Soll mal einer die Dosensprache verstehen *tztztz* …

Veröffentlicht in Diary | Getaggt: , , , , , , , | 7 Kommentare »

Dosenöffner verstehen lernen

Verfasst von moritzmeerkat am August 12, 2008

Merlin

Mittlerweile war der erste Schnee gefallen und mein Zweibeiner hatte das neue Zuhause von dem Umzugschaos befreit. Derweil kann ich nun auch jagen, fischen und richtig faulenzen. Das alles hatte mir Minki in bewundernswerter Weise und mit viel Geduld im letzten Herbst beigebracht.

Wie im Rausch jagte ich den Abhang hinterm Bauernhof hinunter.
Schneller und immer schneller werdend, bis meine Pfoten ins stolpern gerieten und ich den restlichen Weg ins Tal auf dem Bauch rutschend absolvierte. Dabei musste ich ständig niesen, weil der feine Pulverschnee in meiner Nase kitzelte.
Minki, die Katze vom Nachbarhof, stand oben auf dem Hügel und lachte. Dann nahm auch sie Anlauf und landete Minuten später bäuchlings neben mir und wir lachten gemeinsam über diesen Spaß.

So saßen wir nun im frischen Pulverschnee und schauten uns an.
„Morgen beginnen die Weihnachtsferien“ begann Minki, „weißt du was das ist?“ fragte sie anschließend.
„Öhm… ich glaube nicht“ inzwischen war es mir nicht mehr peinlich, der Katze gegenüber meine Unwissenheit zuzugeben.
„Morgen kommt Hilda.“
„Aha… das sind also Ferien, wenn Hilda kommt“ kommentierte ich, „und was ist ein ‚Hilda’?“ fügte ich hinzu.
„Oxana, du bist selten blöd. Hilda ist das Enkelkind meiner Bäuerin.“ Minki schüttelte den Kopf in der mir bekannten Weise und tapste Richtung Bauernhof davon.
Ich folgte ihr, in der ihr bekannten Weise, in einem angemessenem Abstand.
„Ja und was sind jetzt Ferien?“ fragte ich neugierig.
„Ferien sind freie Tage für Zweibeiner, wenn sie gerade nicht zur Schule gehen oder Geld verdienen. Kapiert? !“
„Ist das so was wie wenn wir uns einfach hinlegen und nichts tun?“
„So ähnlich, Oxana. Nur, dass wir weder arbeiten noch zur Schule gehen. Wir sind halt nur Katzen.“
‚Nur Katzen?’ dachte ich und war mir gar nicht so sicher, ob ich Minkis Erklärung richtig verstanden hatte.
Als ich am späten Abend meinem ‚Dosenöffner’ um die Beine schlich hatte ich bereits vergessen, dass Minki mich für den morgigen Tag eingeladen hatte, denn mein Magen knurrte ziemlich laut.

„Oxanaaaaaaa…“ hörte ich eine Stimme auf dem Hof schreien. Ich blinzelte und stand ganz langsam auf. Erst drückte ich meinen Rücken durch und machte einen bemerkenswerten Katzenbuckel (allerdings ohne den Kamm zu stellen), dann gähnte ich und riss dabei mein Maul so weit auf, dass man all meine weißen Zähne sehen konnte (wenn jemand mich beobachtet hätte, hätte er glauben können ich sei ein schwarzer Löwe – in Miniaturausgabe.) Als ich mich zum Fensterbrett bewegen wollte merkte ich, dass ich noch auf meinem Lieblingsstuhl stand und plumpste beim ersten Schritt zu Boden (zum Glück hatte mich jetzt keiner gesehen.) Ich schüttelte mich und streckte nacheinander alle vier Beine ordentlich aus; und das ganze während ich zum Fensterbrett ging. Mit einem Satz sprang ich hinauf und setzte mich, dann schaute ich nach wer da so laut nach mir schrie (obwohl ich genau wusste, dass es nur Minki sein konnte.)
„Hey Oxana, komm runter – Hilda ist da“ rief mir Minki zu und stampfte durch den Schnee zur Mauer und sprang hinauf.
Ich versuchte von meinem Fensterplatz aus den Zweibeiner namens Hilda zu erspähen, doch ich hörte nur lautes Lachen und fröhliches Quieken auf der anderen Seite der Mauer. Ab und zu konnte ich sehen, wie weiße Bälle über die Mauer flogen, dabei nur knapp an Minkis Ohren vorbei und im schneebedeckten Rosenbusch meines ‚Dosenöffners’ landeten.
„Ich komme gleich runter“ rief ich durch das gekippte Fenster und sprang vom Fensterbrett, um im Erdgeschoss meinem Zweibeiner mitzuteilen, dass es Zeit wurde, mir die Tür zu öffnen. Ich jagte auf die Mauer zu, sprang hinauf und flog sogleich wieder rücklings mit einem Schneeball im Gesicht herunter.
Langsam rappelte ich mich auf und schaute hoch zu Minki, die noch stets unbeweglich auf dem Mauervorsprung saß.
„Alles ok mit dir?“ fragte sie mich.
„Denke schon“ gab ich knapp und fellausschüttelnd zurück.
„Geh’ lieber außen rum.“
Ich nickte, machte eine Kehrtwendung und nahm den längeren Weg durch den Vorgarten meines ‚Dosenöffners’, über die Strasse, durch den Vorgarten der Bäuerin, um dort erneut mit einem Schneeball begrüßt zu werden.
Inzwischen war Minki von der Mauer gesprungen und saß auf der Treppe zur Küche. Ich gesellte mich zu ihr.
„Ist das Hilda?“ fragte ich naserümpfend.
„Nein, das ist Jacob – Hildas kleiner Bruder“ erklärte mir Minki.
„Aha… und was… äh… wo ist Hilda?“
„In der Küche – Frühstück machen für Jacob und die Bäuerin.“
„Kann sie Konservendosen öffnen?“ fragte ich grinsend.
„Weiß ich nicht“ gab Minki Schulter zuckend zurück.
„Willst du wissen wie man einen ‚Dosenöffner’ benutzt?“
„Weiß nicht recht“ zuckte Minki wieder mit ihren schmalen Schultern.
„Komm’, ich zeig dir wie mein ‚Dosenöffner’ funktioniert“ sagte ich triumphierend und stolzierte gleich los in Richtung Mauer. Diesmal folgte Minki mir in einem angemessenen Abstand.

Mein Zweibeiner hatte sich zur Angewohnheit gemacht, die Haustür einen Spaltbreit offen zu lassen, wenn ich bei Minki zu Besuch war. Und so standen wir, Minki und ich, in meiner Küche und riefen ganz frech nach Futter. „Miuuuuuuuuu“ rief Minki. „Miauauauauau“ rief ich.
Immer abwechselnd, erklärte ich ihr vorher, sonst reagiert der Zweibeiner nicht – „und…“, hatte ich ihr gesagt „… dramatisch, so richtig dramatisch muss es klingen.“
Wir waren sehr erfolgreich. Mein Zweibeiner kam in die Küche gelaufen und begann uns (ebenso abwechselnd wie wir schrieen) zu streicheln. Wieder begann sie mit dem unverständlichen Kauderwelsch, das ich nicht verstand (in all den Jahren hatte sie es noch nicht gelernt, dabei ist meine Sprache doch nun wirklich nicht so schwer, selbst Minki versteht mich.)
„Sie will wissen, ob wir Hunger haben“ sagte Minki.
„Ja… ja… ja“ schrie ich meinem ‚Dosenöffner’ entgegen.
„Die versteht dich nicht.“
„Wie jetzt?“ fragte ich erstaunt.
„Die versteht dich eben nicht“ gab Minki zurück und diesmal grinste sie.
„Aber du verstehst sie“ gab ich etwas schnippisch zurück.
„Jipp, ich verstehe die Menschen.“ Und ich hörte den Triumph in ihrer Stimme.
„Wieso?“ wollte ich nun wissen.
„Hilda“ sagte Minki kurz und knapp und stupste mit ihrem Kopf gegen das Bein meines Zweibeiners.
„Hey, was machst du da?“ fragte ich empört.
„Ich habe ihr geantwortet“ gab die ordinäre Katze von nebenan zurück.
(Ich war sprachlos.) „Das gibt es nicht.“
„Willst du wissen wie man mit einem Menschen redet?“ fragte Minki.
„Ja unbedingt“ gab ich zurück, aber das ist eine andere Geschichte.

Reneè Hawk ©Juni 2002

Veröffentlicht in Sachen mit dem Merlin | Getaggt: , , , , | 6 Kommentare »